Milan oder stille Tage im Kaffee

von Johannes Schrettle|Uraufführung
Regie
1. 1. 1970
conTner uniT Graz

Milan oder Stille Tage im Kaffe wurde von Johannes Schrettle gemeinsam mit Dieter Boyer erarbeitet. Milan ist das erste abendfüllende Theaterstück von Johannes Schrettle.
Milan studiert Philosophie und das Leben der Bakterien in alten Kaffeefiltern. Er findet sich interessant. Sara wohnt bei Milan und möchte Filme drehen, übers Leben. Über ihr Leben. Pech für Milan, dass er darin nicht vorkommt. Olga ist eine von Saras wahnsinnigen Tanten. Sie ist oft tagelang abgängig, weil sie Angst hat, die UFOs könnten sie von zuhause abholen und mitnehmen. Das findet Sara interessant. Irgendwie hebt Tante Olga ständig ab und irgendwie landet sie in Milans Bett. Der beste GV den Milan je gehabt hat, obwohl er eigentlich lieber mit Sara würde. Sara fällt nichts ein, sie hat das Gefühl, sie muss raus aus der Wohnung. Aber raus kommt jetzt niemand mehr.  Es geht in Milan oder Stille Tage im Kaffee um die Angst vor dem Allein sein und vor dem verlieren. Überhaupt vor der Zukunft, und davor, nichts über sich selbst sagen zu können. Und was mit dieser Angst passiert wenn man sie in Kaffee ertränkt. Literweise Kaffee.

Milan Robert Hittaler
Sara Sophia Laggner
Olga Grete Tiesel

Bühne und Kostüm Christian Gschier
Inszenierung Dieter Boyer

Kritiken

Sophia Laggner, Grete TieselSophia LaggnerSophia Laggner, Grete Tiesel, Robert Hittaler
©2017 Dieter Boyer